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<title>Genkopplung</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Genkopplung</span></h1>
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</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr"><p>Unter <b>Genkopplung</b> versteht man in der (klassischen) <a href="Genetik" title="Genetik">Genetik</a>, dass gemeinsam vererbte körperliche Merkmale eng aneinander gebunden sind, weil die sie codierenden Gene auf ein und demselben <a href="Chromosom" title="Chromosom">Chromosom</a> liegen. Nicht nur die Merkmale sind im <a href="Erbgang_(Biologie)" title="Erbgang (Biologie)">Erbgang</a> verbunden, sondern auch ihre Gene, die eine „Kopplungsgruppe“ bilden. Ein im Mikroskop sichtbares Chromosom ist die Darstellung einer genetisch funktionalen Einheit, die (in der Regel) weder in der <a href="Mitose" title="Mitose">Mitose</a> noch in der <a href="Meiose" title="Meiose">Meiose</a> aufgeteilt wird. Deswegen werden gekoppelte Gene nicht unabhängig voneinander vererbt.
</p><p>Ein Beispiel für Genkopplung sind die Gene, die für die <a href="Selbstinkompatibilit%C3%A4t_bei_Pflanzen" title="Selbstinkompatibilität bei Pflanzen">Selbstinkompatibilität bei Pflanzen</a> zuständig sind.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Kopplungsgruppen">Kopplungsgruppen</h2></div>
<p>Mit Methoden der klassischen Genetik wird von (körperlichen) Merkmalen auf ursächliche Gene geschlossen. Das <a href="Gen" title="Gen">Gen</a> selbst ist im Mikroskop nicht unmittelbar zu erkennen.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Doch vom <a href="Ph%C3%A4notyp" title="Phänotyp">Phänotyp</a> eines Organismus ist eine Genkopplung abzulesen. Sie tritt in Erscheinung, wenn elterliche Merkmale erneut zusammen in den Nachkommen vorkommen: Die verbundenen Merkmale <i>–A––B–</i> sowie <i>–a––b–</i> der Eltern erscheinen so kombiniert (<i>–A––B–</i> | <i>–a––b–</i>) auch in der ersten folgenden Generation, in der F1.
</p><p>Bestimmte Gene verursachen entsprechend körperliche Merkmale. Deswegen zeigen verbundene Merkmale die Kopplung ihrer Gene, welche in ein und demselben Chromosom liegen.
<a href="Homologie_(Genetik)" title="Homologie (Genetik)">Homologe</a> Chromosomen enthalten in der gleichen Reihenfolge die gleichen Gene, welche allerdings als <a href="Allele" title="Allele">Allele</a> vorliegen können. Die Gene der homologen Chromosomen eines <a href="Diplont" title="Diplont">Diplonten</a> gehören demnach zu derselben Kopplungsgruppe (<i>–A––B–</i> | <i>–a––b–</i>).<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Deswegen ist die Zahl der Kopplungsgruppen mit der Zahl der Chromosomen eines einfachen (<a href="Haploidie" title="Haploidie">haploiden</a>) Chromosomensatzes identisch. Beim Menschen sind es 1n = 23 Chromosomen, welche 23 Kopplungsgruppen bilden.
</p><p>Die frühen Genetiker spürten mittels phänotypischer Kopplung (lediglich) einzelne Gene auf. Die <a href="DNA-Sequenzierung" title="DNA-Sequenzierung">DNA-Sequenzierung</a> ganzer Genome erlaubt, die genetischen Kopplungsgruppen zu vervollständigen. Wenn das menschliche Genom etwa 20.000 Gene besitzt, die Proteine codieren, dann enthält ein mittleres Chromosom 670 solcher Gene.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Rekombination">Rekombination</h2></div>
<p>Vor der Teilung eines Zellkerns bietet sich in den verdoppelten (<a href="Replikation" title="Replikation">reduplizierten</a>) Chromosomen die Möglichkeit, Gen-Gruppen aus einer <a href="Chromatide" class="mw-redirect" title="Chromatide">Chromatide</a> zu lösen und wechselseitig (reziprok) mit homologen Gengruppen (Allelen) einer homologen Chromatide auszutauschen. Dieses molekulare Geschehen heißt <a href="Crossing-over" title="Crossing-over">Crossing-over</a>, das unter dem Mikroskop als Überkreuzung (<a href="Chiasma" title="Chiasma">Chiasma</a>) der betreffenden Chromosomen erscheint.
</p><p>Das Crossing-over bricht also in <a href="Eukaryot" class="mw-redirect" title="Eukaryot">Eukaryoten</a> die alte Genkopplung, indem es Gene beziehungsweise Gengruppen reziprok umordnet. Solche <a href="Rekombination_(Genetik)" title="Rekombination (Genetik)">Rekombinationen</a> ereignen sich in meiotischen, aber auch in mitotischen Zellkernen.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Meiotisches_Crossing-over">Meiotisches Crossing-over</h3></div>
<p>Hier geht es um die vier homologen Chromatiden, die in der ersten Prophase der Meiose ein <a href="Synaptonemaler_Komplex" title="Synaptonemaler Komplex">Synaptonemaler Komplex</a> zu einer <a href="Bivalent_(Meiose)" title="Bivalent (Meiose)">Tetrade</a> verbindet. Sie ist die viersträngige Struktur eines Chromosomenpaares, weil die Meiose erst in einem Zellkern beginnt, der einen 4C <a href="C-Wert_(Genetik)" title="C-Wert (Genetik)">DNA-Gehalt</a> besitzt. Im <a href="Zygot%C3%A4n" class="mw-redirect" title="Zygotän">Zygotän</a>, spätestens im <a href="Pachyt%C3%A4n" class="mw-redirect" title="Pachytän">Pachytän</a>, kommt es zu Crossing-over zwischen den Nicht-Schwesterchromatiden einer (jeden) Tetrade, wodurch Teile mütterlicher und väterlicher Chromatiden ausgetauscht werden. In den einfachen Fällen ereignet sich jeweils ein Crossing-over, das die elterlichen Allele neu aneinanderreiht. So entstehen reziprok neue Kopplungsgruppen. Die homologen Chromosomen, die sich nach Crossing-over in der ersten meiotischen Anaphase trennen, sind genetisch verschieden zu den mütterlichen und väterlichen Chromatiden. Geschieht das Crossing-over zwischen den gekoppelten Genen der Merkmale <i>–A–/–B–</i> sowie <i>–a–/–b–</i>, dann erscheinen nach genügend Kreuzungen neben <i>–A––B–</i> und <i>–a––b–</i> in manchen Nachkommen auch rekombinante Neuerungen, nämlich <i>–A––b–</i> und <i>–a––B–</i>. Je näher zwei Gene allerdings in ihrem Chromosom beieinander liegen, desto seltener werden sie getrennt. Die Wahrscheinlichkeit zu rekombinieren verhält sich proportional zur Entfernung der Gene zueinander.
</p><p>Außerdem ist Crossing-over wichtig für die genaue Teilung eines 4C-Chromosomenpaares in der ersten <a href="Anaphase" class="mw-redirect" title="Anaphase">Anaphase</a> der Meiose.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Denn es darf nicht übersehen werden, dass in der ersten meiotischen Anaphase die <a href="Zentromer" class="mw-redirect" title="Zentromer">Zentromere</a> nicht spalten, sodass ihre jeweiligen Schwesterchromatiden zusammenhängend verteilt werden. Ob nun mütterliche oder väterliche Zentromere zu einem der beiden Pole wandern, ist dem Zufall überlassen. So kommt es beim Menschen mit 23 Bivalenten nur ein einziges Mal in 2²² = 4.194.304 Fällen vor, dass <i>alle</i> mütterlichen zum selben Pol und die väterlichen zum anderen Pol wandern. Diese zufälligen Verteilungen der neu kombinierten Chromosomen ist nach den Ereignissen des Crossing-over die zweite Art genetischer Rekombination, welche die Meiose leistet.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> So ist die natürliche Rekombination der Schlüsselprozess für die Züchtung von Pflanzen und Tieren (– ohne <a href="Gentechnik" title="Gentechnik">Gentechnik</a>).<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<ul><li>Hinweis: Manche Arten verzichten in einem Geschlecht auf die meiotische Rekombination: Mikroskopisch sind keine Überkreuzungen der Chromosomen zu finden. Beispielhaft für <a href="Meiose#Varianten_des_Ablaufs" title="Meiose">achiasmatische</a> Meiosen sind die männlichen Taufliegen.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Genkartierung">Genkartierung</h3></div>
<p>Sobald man wusste, die Gene befinden sich in den Chromosomen, war es naheliegend zu fragen: In welcher Reihenfolge und in welchem Verhältnis sind sie dort zu finden? Für Antworten auf solche Fragen sind mindestens drei Merkmale bezw. ihre Gene ins Kalkül zu ziehen. Dies geschieht mit einer <a href="Kopplungsanalyse" title="Kopplungsanalyse">Kopplungsanalyse</a>: Eine klassische <a href="Genkarte" title="Genkarte">Genkarte</a> erfordert, meiotische Austauschraten einer Kopplungsgruppe zu bestimmen und auf einer Geraden in relativen Abständen einzutragen.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Werden zwei Gene in einem Fall pro 100 Meiosen getrennt, so hat man definiert, besitzen sie einen Abstand von einem <a href="CentiMorgan" class="mw-redirect" title="CentiMorgan">centiMorgan</a> (cM).<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Beim Menschen entspricht ein 1 cM etwa 1 Mb (Million <a href="Basenpaar" title="Basenpaar">Basenpaaren</a>). Das kann jedoch stark variieren.
</p><p>Eine „Faktorenkarte“ von <i>Drosophila melanogaster</i> zeigte Curt Stern 1933.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Mitotisches_Crossing-over">Mitotisches Crossing-over</h3></div>
<p>Allel-Austausch ist nicht auf die Meiose beschränkt; Crossing-over kann auch in der mitotischen Verteilung der Chromosomen passieren. Dies war bereits <a href="Curt_Stern" title="Curt Stern">Curt Stern</a> bekannt, der dazu viele Versuche anstellte. Das Ergebnis registrierte er an Gewebe-Flecken, die er als <a href="Mosaik_(Genetik)" title="Mosaik (Genetik)">Mosaike</a> verstand. Solche Veränderungen des somatischen <a href="Karyotyp" title="Karyotyp">Karyotyps</a> wirken sich (selbstverständlich) nicht auf den Erbgang aus.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> RNA-Synthese (<a href="Transkription_(Biologie)" title="Transkription (Biologie)">Transkription</a>) aktiver Gene begünstigt die mitotische Rekombination.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Ein Forscher-Duo aus Kopenhagen und New York verfolgte einzelne Ereignisse homologer Rekombination in lebenden somatischen Zellen in Echtzeit. Sie untersuchten nicht nur die beteiligten DNA-Sequenzen, sondern auch die an der Rekombination beteiligten Proteine. Mitotische Rekombinationen bezwecken nicht so sehr Genome zu variieren, sondern Gendefekte zu reparieren.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Obwohl Parallelen zwischen mitotischer und meiotischer Rekombination bekannt sind, erledigen sie verschiedene Aufgaben. Die Meiose braucht Crossing-over, um gekoppelte Allele zu variieren und um gleichwertige Verteilung der Chromosomen (in der <a href="Anaphase" class="mw-redirect" title="Anaphase">Anaphase</a>) zu gewährleisten. In der Mitose geht es vor allem um Reparatur von DNA-Schäden, wozu Crossing-over nicht unbedingt erforderlich sei,<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Neue_Kopplung">Neue Kopplung</h2></div>
<p>Es gibt Häufungspunkte (<i>hot spots</i>) für Crossing-over, sodass bestimmte Gene häufiger gemeinsam vererbt werden, als es statistisch der Fall wäre. Einfache Wiederholungen (<a href="Mikrosatellit" title="Mikrosatellit"><i>simple repeats</i></a>) in der DNA-Sequenz fördern die (meiotische) Rekombination.<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dieser Idee ist man auch in der Viren-Genetik nachgegangen.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Keine_Kopplung">Keine Kopplung</h2></div>
<p>Gene in verschiedenen Chromosomen sind nicht aneinander gebunden, sie sind nicht gekoppelt. Wegen ihrer Unabhängigkeit werden sie nach der dritten <a href="Mendelsche_Regel" class="mw-redirect" title="Mendelsche Regel">Mendel-Regel</a> vererbt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Synt%C3%A4nie" class="mw-redirect" title="Syntänie">Syntänie</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Jochen Graw: <i>Genetik.</i> 7. Auflage. Springer, Berlin / Heidelberg 2021, ISBN 978-3-662-60908-8.</li>
<li><a href="James_D._Watson" class="mw-redirect" title="James D. Watson">James D. Watson</a>: <i>Molekularbiologie.</i> 6., aktualisierte Auflage. Pearson Studium, 2011, ISBN 978-3-86894-029-9.</li>
<li>Katharina Munk: <i>Taschenlehrbuch Biologie Genetik.</i> Georg Thieme Verlag, 2011, ISBN 978-3-13-144871-2.</li>
<li>Orlando J Miller, <a href="Eeva_Therman" title="Eeva Therman">Eeva Therman</a>: <i>Human chromosomes: Structure, behavior, and effects.</i> 4. Auflage. Springer, New York / Berlin / Heidelberg 2000, ISBN 0-387-95031-1.</li>
<li>Walther Traut: <i>Chromosomen: Klassische und molekulare Cytogenetik.</i> Springer, Berlin / Heidelberg 1991, ISBN 3-540-53319-2.</li>
<li>Walter Nagl: <i>Chromosomen: Organisation, Funktion und Evolution des Chromatins.</i> 2. Auflage. Paul Parey, Berlin / Hamburg 1980, ISBN 3-489-60234-X.</li>
<li>Michael J D White: <i>The chromosomes.</i> 6. Auflage. Chapman and Hall, London 1973, ISBN 0-412-11930-7. <a rel="nofollow" class="external text" href="https://iiif.wellcomecollection.org/pdf/b18037100">iiif.wellcomecollection.org</a> (PDF)</li>
<li><a href="Curt_Stern" title="Curt Stern">Curt Stern</a>: <i>Faktorenkoppelung und Faktorenaustausch.</i> (= <i>Handbuch der Vererbungswissenschaft</i>). Borntraeger, Berlin 1933, <span class="-print" style="white-space:nowrap"><a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">DNB</a> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/362545197">362545197</a></span>. → „Max Hartmann und <a href="Richard_Goldschmidt" title="Richard Goldschmidt">Richard Goldschmidt</a> in Verehrung und Dankbarkeit für mehr als zehn glückliche Arbeitsjahre am <a href="Kaiser-Wilhelm-Institut" class="mw-redirect" title="Kaiser-Wilhelm-Institut">Kaiser-Wilhelm-Institut</a> für Biologie.“</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Giulia Frezza, Mauro Capocci: <i><a href="Thomas_Hunt_Morgan" title="Thomas Hunt Morgan">Thomas Hunt Morgan</a> and the invisible gene: The right tool for the job.</i> In: <i>History Philosophy Life Sciences.</i> 40, 2018: Article 31.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Rigomar Rieger, Arnd Michaelis, Melvin M Green: <i>A glossary of genetics and cytogenetics.</i> Springer; Heidelberg, New York 1968. → <i>„linkage“</i>.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">International Human Genome Sequencing Consortium: <i>Finishing the euchromatic sequence of the human genome.</i> In: <i>Nature.</i> 431, 7011, 2004, S. 931–945. <a href="https://doi.org/10.1038/nature03001" class="extiw external" title="doi:10.1038/nature03001">doi:10.1038/nature03001</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Allison Piovesan, Francesca Antonaros, Lorenza Vitale, Pierluigi Strippoli, Maria Chiara Pelleri, Maria Caracausi: <i>Human protein-coding genes and gene feature statistics in 2019.</i> In: <i>BMC Res Notes</i>, 2019, Band 12, S. 315. <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6549324/">PMC 6549324</a> (freier Volltext).</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Rigomar Rieger, Arnd Michaelis, Melvin M Green: <i>A glossary of genetics and cytogenetics.</i> Springer, Heidelberg / New York 1968, S. 103.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Neil Hunter: <i>Meiotic recombination: The essence of heredity.</i> In: <i>Cold Spring Harb Perspect Biol.</i>, 2015, 7, 12, a016618. <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4665078/">PMC 4665078</a> (freier Volltext). Der Autor bemerkt, dass defekte Rekombinationen Hauptursachen für Fehlgeburten und für Erbkrankheiten des Menschen sind.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Michael J D White: <i>The chromosomes.</i> 6. Auflage. Chapman and Hall, London 1973, ISBN 0-412-11930-7, S. 95: <i>Meiosis, first anaphase</i>. (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://iiif.wellcomecollection.org/pdf/b18037100">iiif.wellcomecollection.org</a>, PDF)</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Roven Rommel Fuentes, Dick de Ridder, Aalt D J van Dijk, Sander A Peters: <i>Domestication shapes recombination patterns in tomato.</i> In: <i>Mol Biol Evol.</i>, 2022, 39, msab287. <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC8763028/">PMC 8763028</a> (freier Volltext).</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Jessica E Fellmeth, Kim S McKim: <i>A brief history of Drosophila (female) meiosis.</i> In: <i>Genes</i> (Basel), 2022, 13, 5, S. 775. <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC9140851/">PMC 9140851</a> (freier Volltext).</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Rigomar Rieger et al. 1968, S. 266.</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Curt Stern 1933, S. 113.</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Walter Traut: <i>Chromosomen: Klassische und molekulare Cytogenetik.</i> Springer, Berlin / Heidelberg 1991, ISBN 3-540-53319-2. S. 256: „Als Einheit der Genkarte gilt 1 % Austausch, definiert als <i>Centimorgan</i>“.</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">Curt Stern, 1933, S. 114, Abb. 42.</span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Curt_Stern" title="Curt Stern">Curt Stern</a>: <i>Somatic crossing over and segregation in Drosophila melanogaster.</i> In: <i>Genetics</i>, 1936, 21, 6, S. 625–730. <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1208727/">PMC 1208727</a> (freier Volltext).</span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text">Andrés Aguilera, Hélène Gaillard: <i>Transcription and recombination: When RNA meets DNA.</i> In: <i>Cold Spring Harb Perspect Biol</i>, 2014, 6, 8, S. a016543. <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4107990/">PMC 4107990</a> (freier Volltext).</span>
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<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text">Yechezkel Kashi, David G King: <i>Simple sequence repeats as advantageous mutators in evolution.</i> In: <i>Trends Genet</i>, 2006, 22, 5, S. 253–259. <a class="external mw-magiclink-pmid" rel="nofollow" href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16567018?dopt=Abstract">PMID 16567018</a>.</span>
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<li id="cite_note-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-20">↑</a></span> <span class="reference-text">Rasel Siddiqe, Ajit Ghosh: <i>Genome-wide in silico identification and characterization of Simple Sequence Repeats in diverse completed SARS-CoV-2 genomes.</i> In: <i>Gene Rep</i>, 2021, 23, S. 101020. <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7835092/">PMC 7835092</a> (freier Volltext).</span>
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</ol></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
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